FAQ

...häufig gestellte Fragen zum Thema "Workcamp"

Wer kann an einem Workcamp teilnehmen?

Workcamps sind offen für alle, die sich für 2-3 Wochen sinnvoll engagieren, in einer internationale Gruppe leben und dabei Land und Leute entdecken möchten.

Gibt es eine Altersbeschränkung?

Die meisten Projekte sind für Freiwillige ab 18 Jahren und in manchen Projekten gibt es eine Altersobergrenze (meistens 30). Darüber hinaus gibt auch Workcamps für Teenager (TEEN) und für ältere Freiwillige (SENIOR). Sollte es in einem Projekt ein anderes Mindest- oder Höchstalter geben, ist das in der Projektbeschreibung erwähnt.

Gibt es manchmal zusätzliche Beschränkungen?

In der Regel ist die Campsprache Englisch. Bei Workcamps in Frankreich oder Spanien empfehlen wir Grundkenntnisse in Französisch bzw. Spanisch, in Mittel- und Südamerika sind Spanischkenntnisse sogar notwendig.
Bei sozialen Projekten wird oft ein Motivationsschreiben verlangt oder die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses ("certificate of good conduct" oder "CGC").

Wer kann von IBG vermittelt werden?

Alle, die ihren Wohnsitz in Deutschland oder Liechtenstein haben oder aus einem Land kommen, in dem wir keine Partnerorganisationen haben.

Wie viel wird in einem Workcamp gearbeitet?

Die Arbeitszeit unterscheidet sich von Land zu Land. In den meisten Fällen wird ca. 30 Stunden an 5 Tagen in der Woche gearbeitet, doch in einigen Ländern (z.B. den USA) wird oft länger gearbeitet, in anderen hingegen oft kürzer. Bei den Länderbeschreibungen findest du Selbstdarstellungen der jeweiligen Organisationen - dort findest du in der Regel mehr Auskünfte.

Was passiert in der Freizeit?

In den Workcamps gibt es keine fest organisierten Freizeitprogramme und eure Ideen und Wünsche wie auch Lage und Ausstattung des Workcamps entscheiden häufig über Freizeitaktivitäten und Ausflüge. 

Wie funktioniert die Verpflegung in Workcamps?

Meistens verpflegen sich die Gruppe selbst: Alle Freiwilligen übernehmen im Wechsel die Zubereitung der Mahlzeiten für die ganze Gruppe. Das notwendige Geld dafür wird von der Partnerorganisation über die Campleitung gestellt. Für dich ist die Verpflegung also kostenlos. Gerade wenn du nicht so geübt im Kochen bist, ist es sehr hilfreich, ein paar einfach zu kochende (evtl. typisch deutsche) Rezepte mitzubringen. Es gibt auch einige Workcamps, in denen das Essen gestellt und für euch vorbereitet wird.

Wo und wie werden wir wohnen?

Die Unterkünfte sind meistens sehr einfach und kann zum Beispiel in Schulräumen, Forsthütten, Zelten, Pfadfinderheimen oder Bürgerhäusern sein. Was genau für dein Camp gilt, steht im Infosheet, was du einige Wochen vor Campbeginn bekommst.

Was muss ich unbedingt mitbringen?

Auf jeden Fall solltest du warme Kleidung und feste Schuhe einpacken, meistens brauchst du auch einen Schlafsack und eventuell eine Isomatte, außerdem Arbeitskleidung, Arbeitsstiefel oder -schuhe und eine Kopfbedeckung. Toll ist es, wenn du auch Spiele, Musikinstrumente, Fotos, Kochrezepte und Landkarten deines Heimatlandes mitbringst.

Wie lange dauert ein Workcamp?

Die meisten Workcamps dauern zwischen 2-3 Wochen. Die genauen Daten findest du in der Kopfzeile der Campbeschreibung. Du solltest für den gesamten Zeitraum am Projekt teilnehmen. Der Anreisetag ist am ersten Campdatum, der Abreisetag am letzten.

Wie funktioniert die Anreise?

Da in einem Workcamp alle Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern und Regionen kommen, muss die Anreise von den Freiwilligen selbst organisiert werden. Wir können dir zwar Tipps geben, aber nicht deine Reise für dich organisieren. Die Reise musst du selbst finanzieren.

Was kostet ein Workcamp?

Du zahlst die Anreise bis zum Treffpunkt/Camp und eine Vermittlungsgebühr von € 150 für ein Workcamp im Ausland, für ein Workcamp in Deutschland eine Anmeldegebühr von € 75. Davon sind 10% ein Solidaritätsbeitrag, der auch benachteiligten Freiwilligen die Teilnahme an Workcamps ermöglicht. 

Verpflegung, Unterkunft und ein kleines Freizeitprogramm sind gestellt, doch etwas Taschengeld solltest du dabei haben.

In einigen Ländern, vor allem sog. Schwellen- und Entwicklungsländern, gibt es oft eine Extragebühr (Extra Fee) vor Ort, da diese Organisationen oft keine staatliche Förderung erhalten. Für Teenagerworkcamps fällt wegen des höheren Organisations- und Betreuungsaufwands in der Regel auch ein Extra Fee an. Die Höhe der Extra Fees ist jeweils in der Projektbeschreibung enthalten.

Wird die Anreise von IBG organisiert?

Nein, denn aus jedem Land nehmen jeweils nur ein bis drei Freiwillige derselben Nationalität teil. Wie man vom Flughafen/ Bahnhof zum Camp kommt, steht in der Anreisebeschreibung. In manchen Ländern wie z.B. der Mongolei und Armenien können Freiwillige vom Flughafen abgeholt werden. Bei fast allen Workcamps für Teenager gibt es einen Treffpunkt oder sie werden am Flughafen o.ä. abgeholt.

Wie muss ich mich versichern?

Wir empfehlen allen Freiwilligen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.
Bei Workcamps in allen Ländern, die kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland geschlossen haben, empfehlen wir dringend den Abschluss einer eigenen Auslandskrankenversicherung. Diese Empfehlung gilt auch, wenn unsere Partnerorganisation eine Krankenversicherung abgeschlossen hat, denn dabei ist meist nur die Zeit nach Ankunft und vor Abreise im Camp abgedeckt. In EU-Ländern sollte unbedingt die europäische Krankenversicherungskarte mit ins Workcamp gebracht werden.

Wo kann ich mich über Einreisebestimmungen informieren?

Du findest gute Informationen auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts.

Gibt es noch ausführlichere Informationen zu den Workcamps?

Ja. Nach deiner Anmeldung und spätestens drei Wochen vor Campbeginn erhältst du ausführlichere Informationen über Anreise, Treffpunkt, Arbeitsprojekt etc. von unseren Partnern (das so genannte Infosheet). Vor der Anmeldung können wir dir neben der Campbeschreibung noch Informationen über unsere Partnerorganisationen, das Land oder ehemalige Workcamps vor Ort geben.

Wie melde ich mich an?

Fülle das Anmeldeformular aus (am PC oder per Hand) und lass es uns unterschrieben zukommen. Du kannst es e-mailen oder faxen und wir können mit der Bearbeitung beginnen, doch schicke es bitte auf jeden Fall auch mit der Post. Die Vermittlungsgebühr zahlst du erst, wenn du einen Platz im Camp bekommen hast.

Was passiert mit meiner Anmeldung?

Sobald wir deine Anmeldung vorliegen haben, fragen wir bei unserer Partnerorganisation nach, ob es noch einen freien Platz für dich in deinem Wunschcamp gibt. Ist dieses schon voll, fragen wir der Reihe nach deine Präferenzen ab.
Wenn wir einen Platz bekommen haben, erhältst du von uns eine Bestätigung zugeschickt. Deine Daten werden bei unserer Partnerorganisation und bei uns gespeichert.

Warum soll ich Alternativen angeben?

Oftmals füllen sich die Camps schneller, als wir uns unsere Partner das Programm aktualisieren können. Wenn du Alternativen angibst, arbeiten wir diese der Reihe nach ab. So sparen wir Zeit, falls die Erstwahl voll ist und wir dich nicht erreichen können.

Kann ich mich mit meinen Freunden anmelden?

Eine Anmeldung zu zweit ist meistens kein Problem, wenn eure Anmeldungen frühzeitig erfolgen. Für Kleingruppen haben wir jedes Jahr auch drei bis vier spezielle Projekte im Angebot (siehe in der Rubrik Programm: "Workcamps mal anders"). Bedenkt aber bitte, dass ein Workcamp euch und den anderen am meisten Spaß macht, wenn man offen für neue Leute ist!

Gibt es einen Anmeldeschluss?

Nein, denn die Belegung erfolgt nach dem Eingangsprinzip und maximal zwei Freiwillige aus einem Land können an einem Camp teilnehmen. Wer flexibel in Bezug auf Projektart und Land ist, kann auch noch sehr kurzfristig vermittelt werden, da immer mal wieder Plätze frei werden.

Kann man an mehreren Camps hintereinander teilnehmen?

Ja, eine Teilnahme an mehreren Workcamps ist möglich. Die Vermittlungsgebühr für das zweite Workcamp reduziert sich dabei um die Hälfte. Wir empfehlen, ein paar Tage zum "Ausruhen" zwischen den Workcamps einzuplanen.

Wann bekomme ich mehr Informationen?

Mehr Informationen über dein Workcamp, das sogenannte "Infosheet" erhältst du spätestens drei Wochen vor dem Campbeginn per Email. Hier stehen detailliertere Informationen über den letzten Teil der Anreise, über Unterkunft, Arbeitsprojekt und was du im Gepäck haben solltest. Wenn du drei Wochen vor Campbeginn kein Infosheet von uns erhalten haben solltest, melde dich bitte sofort.

Hast du noch offene Fragen?!

Dann ruf uns an unter Tel: 0711 - 649 02 63 (Mo-Fr, 10 - 17 Uhr) oder schreib uns eine Email: outgoing@ibg-workcamps.org