17. August 2017

Workcamp in Gradignan (Frankreich)

Meine Reise nach Gradignan begann mit einer Zugfahrt von Straßburg nach Bordeaux mit dem TGV. Nach den ersten Tagen wurde schnell klar, dass wir ein gutes Team waren. Getreu nach dem Motto der Campleitung „We want to ameliorate ourselves“ brachte jede/r Ideen ein, was wir in unserer freien Zeit tun können und wie wir unseren gemeinsamen Alltag gestalten.

Das Arbeitsprojekt

In unserem Workcamp bestand die Arbeit darin, eine alte Mühle zu streichen und damit waren wir schneller fertig als gedacht. Doch die zusätzliche Freizeit war kein Problem – ob ein Ausflug nach Bordeaux, eine spontane Wasserschlacht oder das Gammeln in der Gemeinschaft, uns fiel immer etwas anderes ein um die Zeit zu vertreiben. Unsere Motivation war unaufhaltsam, wir tanzten, sangen und feierten jeden Abend bis tief in die Nacht hinein und standen am nächsten Tag (mehr oder weniger rechtzeitig) wieder auf um weiterzumachen. Die Bewohner_innen von Gradignan waren äußerst freundlich und verbrachten gerne Zeit mit uns, so wurden wir zum Beispiel zu einer Poolparty, einer Yogastunde und einem Picknick eingeladen.

Die Gruppe

Ich war überrascht, wie gut sich die unterschiedlichen Charaktere unserer Gruppe miteinander verstanden haben und wie wir alle einfach nur den Moment genießen wollten. Unsere gemeinsame Sprache war die Lust auf Spaß und Abenteuer, denn nicht alle konnten Englisch bzw. Französisch sprechen. Aber beim Fußball spielen z.B. spielte das auch überhaupt keine Rolle!

Mein Fazit

Dieses Camp war eine unglaublich ereignisreiche und schöne Zeit, die ich sicher nicht missen will. Jede Person ist auf seine ganz eigene Art und Weise dafür verantwortlich, dass ich einen so tollen Sommer hatte!

Luisa (19, Freiwillige)

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