Projektpartner werden

Warum ein internationales Workcamp durchführen?

 Workcamps sind wichtig, vor allem in der heutigen Zeit, da ich den Eindruck habe, dass die Bevölkerung wieder stärker gegen ausländische Menschen eingestellt ist. Und so ein Camp gibt jungen Menschen die Möglichkeit, auch mit schmalem Geldbeutel andere Länder und Leute kennen zu lernen. Ich denke, jeder profitiert von so einem Projekt!

Petra Pfisterer
Projektpartnerin im Naturtheater Heidenheim

In einem internationalen Workcamp engagieren sich 10 bis 15 junge Erwachsene für zwei bis drei Wochen in einem gemeinnützigen Projekt. Für die Freiwilligen sind Workcamps eine Chance, andere Kulturen kennenzulernen, sich freiwillg zu engagieren und neue Freundschaften zu schließen.

Sie als Projektpartner können durch ein Workcamp Ihr Arbeitsprojekt kostengünstig umsetzen und ermöglichen gleichzeitig einen intensiven interkulturellen Austausch mit der lokalen Bevölkerung: Zwei bis drei Wochen lang ist die Welt zu Gast in Ihrer Kommune und bereichert den Alltag. Auch für die Jugendlichen im Ort kann ein internationales Workcamp eine Anregung sein, selbst aktiv zu werden und Neues kennenzulernen.

Was sind die Bedingungen für Projektpartner?

Wir kooperieren mit freien Trägern, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Forst- und Naturschutzämtern, Jugend- und Kulturzentren oder sonstigen Vereinen oder Initiativen. Voraussetzung für einen Projektpartnerschaft ist eine Arbeitsaufgabe, die für die Allgemeinheit sinnvoll und nutzbringend ist, die Beteiligung an der Finanzierung des Projekts, sowie Interesse an internationaler Begegnung vor Ort.

Termin und Dauer:

  • zwei bis drei Wochen (nach Absprache)
  • freie Terminwahl von März bis Oktober
  • Arbeitszeit: 30 Stunden Mitarbeit pro Woche

Die Gruppe:

  • nach Absprache 8 bis 16 junge Erwachsene ab 18 Jahren (durchschnittlich 21 Jahre alt)
  • 5 bis 15 verschiedene Nationalitäten (maximal zwei Teilnehmende aus dem gleichen Land pro Projekt)
  • die Verpflegung und das Freizeitprogramm werden von der Gruppe selbstständig organisiert

Der Projektpartner stellt:

  • das Arbeitsprojekt (inkl. Material und Arbeitsanleitung, sowie ggf. Sicherheitskleidung)
  • eine einfache Unterkunft (mit Sanitäranlagen und Kochgelegenheit)
  • Kostenbeteiligung gestaffelt nach Dauer und Gruppengröße (Beispiel: 2 Wochen, 12 Freiwillige: 2.500 EUR)

Wir übernehmen:

  • Organisation der Teilnehmenden (Ausschreibung des Projekts, Bearbeitung der Anmeldungen, Hilfe bei Visumsfragen, Vorbereitung der Freiwilligen)
  • Ausbildung von 1 bis 2 Gruppenleitungen / Betreuer_innen pro Camp
  • Kosten für Freizeit und Verpflegung
  • Haftpflicht-, Unfall- und Krankenversicherung für die Gruppe

Welche Arbeitsprojekte eignen sich für ein Workcamp?

Grundsätzlich eignen sich alle gemeinnützigen Aufgaben, die von motivierten Laien unter entsprechender Anleitung umgesetzt werden können. Dazu gehören beispielsweise Projekte in den folgenden Bereichen:

Umwelt- und Naturschutz: Landschaftspflege oder Waldarbeiten, z.B. Pflanzarbeiten, Gewässerreinigung, Bachrenaturierung, Neuanlage und Pflege von Wanderwegen oder Lehrpfaden
Bauen und Renovieren: Bau / Instandsetzung eines Kinderspielplatzes, Schulhofneugestaltung, Renovierung von Jugendeinrichtungen
(Kultur-)Historische Projekte: Mithilfe bei archäologischen Ausgrabungen, Restaurierung von denkmalgeschützten Gebäuden, Arbeiten im Bereich von Gedenkstätten, Freilichtmuseen
Soziale und pädagogische Projekte: Mitarbeit bei Kinderferienspielen / Kinderspielstädten, Betreuung oder Freizeitgestaltung für Menschen mit Benachteiligungen oder für ältere Menschen
Kunst und Kultur: Mithilfe bei Festivals, Wandmalaktionen oder Ausstellungen

Jetzt Kontakt aufnehmen!

Können Sie sich vorstellen, Projektpartner zu werden und ein internationales Workcamp zu sich einzuladen? Oder haben Sie noch weitere Fragen zu möglichen Projekten? Melden Sie sich einfach bei uns per Email an projekte@ibg-workcamps.org oder telefonisch unter 0711 - 649 02 63. Ansprechpartnerin für die Koordination der Workcamps in Deutschland ist Verena Deutsch.

Gern kommen wir auch für ein unverbindliches Gespräch bei Ihnen vorbei, um Kooperationsmöglichkeiten genauer zu besprechen.

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