Laden Sie ein internationales Workcamp in Ihren Ort ein!

Warum ein internationales Workcamp durchführen?

Es war wirklich eine super Erfahrung für die Gemeinde. Die Gruppenleitungen waren prima Leute, total offen, verantwortungsbewusst und harmonierten klasse mit der Gruppe. Die zwei Wochen vergingen wie im Flug.

Elisabeth Reis
Projektpartnerin in Langenbrettach

In einem internationalen Workcamp engagieren sich 10 bis 15 junge Erwachsene für zwei bis drei Wochen in einem gemeinnützigen Projekt. Für die Freiwilligen sind Workcamps eine Chance, andere Kulturen kennenzulernen, sich freiwillig zu engagieren und neue Freundschaften zu schließen.

Die jungen Freiwilligen leisten in einem Workcamp bis zu 1.400 Arbeitsstunden. Sie als Projektpartner*in können durch ein Workcamp ein Arbeitsprojekt kostengünstig umsetzen und ermöglichen gleichzeitig einen intensiven interkulturellen Austausch mit der lokalen Bevölkerung: Zwei bis drei Wochen lang ist die Welt zu Gast in Ihrer Kommune und bereichert den Alltag.

Auch für die Jugendlichen im Ort kann ein internationales Workcamp eine Anregung sein, selbst aktiv zu werden und Neues kennenzulernen.

Was sind die Bedingungen für Projektpartner*innen?

Wir kooperieren mit freien Trägern, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Forst- und Naturschutzämtern, Jugend- und Kulturzentren, sonstigen Vereinen oder Initiativen. Voraussetzung für einen Projektpartnerschaft ist eine Arbeitsaufgabe, die für die Allgemeinheit sinnvoll und nutzbringend ist, die Beteiligung an der Finanzierung des Projekts, sowie Interesse an internationaler Begegnung vor Ort.

Die konkreten Bedingungen für eine Projektpartnerschaft finden sich in diesem Überblick: Konditionen für die Projektpartnerschaft

Welche Arbeitsprojekte eignen sich für ein Workcamp?

Deutschland Schenkenzell 2019 (25)

Grundsätzlich eignen sich alle gemeinnützigen Aufgaben, die von motivierten Laien unter entsprechender Anleitung umgesetzt werden können. Dazu gehören beispielsweise Projekte in den folgenden Bereichen:

Umwelt- und Naturschutz: Landschaftspflege oder Waldarbeiten, Pflanzarbeiten, Gewässerreinigung, Bachrenaturierung, Neuanlage und Pflege von Wanderwegen oder Lehrpfaden

Bauen und Renovieren: Bau / Instandsetzung eines Kinderspielplatzes, Schulhofneugestaltung, Renovierung von Jugendeinrichtungen

(Kultur-)Historische Projekte: Mithilfe bei archäologischen Ausgrabungen, Restaurierung von denkmalgeschützten Gebäuden, Arbeiten im Bereich von Gedenkstätten, Freilichtmuseen

Soziale und pädagogische Projekte: Mitarbeit bei Kinderferienspielen / Kinderspielstädten, Betreuung oder Freizeitgestaltung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, sozialen Benachteiligungen oder für ältere Menschen

Kunst und Kultur: Mithilfe bei Festivals, Wandmalaktionen oder Ausstellungen

Workcamps im Naturschutz

Der Klimawandel und seine Auswirkungen sind ein globales Problem und eine Generationenaufgabe. Gerade hier kann ein internationales Workcamp viel leisten.

Die Arbeiten in einem Workcamp haben oft den Effekt, dass die Teilnehmenden für bestimmte Themen sensibilisiert werden. Ein Workcamp im Moor kann den Freiwilligen zum Beispiel lösungsorientiert aufzeigen, welche Möglichkeiten es gibt dem Klimawandel entgegenzuwirken und kann so aktiv Zukunftsängste und ein Ohnmachtsgefühl im Hinblick auf die Auswirkungen des Klimawandels abbauen.

Die internationalen Freiwilligen fungieren oft als Multiplikator*innen des neu erlangten Bewusstseins und geben dieses in vielfältiger Weise weiter.

Unter dem Motto „Lets take action für climate protection – Anpacken für Wälder und Moore“ wollen wir 2022 neben den bereits laufenden, teils langjährigen Projektpartnerschaften zusammen mit unseren Projektpartner*innen realen Wandel voranbringen. Wir freuen uns daher besonders über neue Kooperationspartner*innen im Bereich Wald/Moor, die ein internationales Workcamp mit uns durchführen wollen.

Mehr Infos zum Einsatz internationaler Freiwilliger in Natur- und Klimaschutz finden sich in unserer Broschüre "Naturschutzprojekte mit internationalen Workcamps umsetzen".

Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist der jüngste Nationalpark in Deutschland. Neben alten Wäldern und Felsen sind vor allem die seltenen und sehr gefährdete Hangmoore des Hunsrücks Gebiete, für die wir eine besondere Verantwortung haben. Von Beginn an konnten wir bei der Sicherung dieser wertvollen Areale auf die Unterstützung durch Internationale Workcamps bauen. Wir sind froh und dankbar, dass junge Menschen aus der ganzen Welt zu uns kommen und dabei helfen, mit Kopf, Hand und Herz einen Beitrag zu leisten. Der Austausch untereinander, der Austausch mit den Menschen der Region und die fachlich hochwertige Arbeit mit konkreten Ergebnissen am Ende des Tages sind ein unschätzbar wichtiger Beitrag nicht nur für die Natur und das Klima.

Dr. Harald Egidi
Leiter Nationalparkamt Hunsrück-Hochwald

Jetzt Kontakt aufnehmen

Können Sie sich vorstellen, Projektpartner*in zu werden und ein internationales Workcamp einzuladen? Oder haben Sie noch weitere Fragen zu möglichen Projekten? Melden Sie sich einfach bei uns per Email an projekte@ibg-workcamps.org oder telefonisch unter 0711 - 649 02 63.

Clémentine Boiffier ist zuständig für die Koordination aller IBG-Workcamps in Deutschland. Ansprechpartner für Workcamps speziell im Bereich Natur- und Umweltschutz ist Marcel Mohr.

Gern kommen wir auch für ein unverbindliches Gespräch bei Ihnen vorbei, um Kooperationsmöglichkeiten und mögliche Arbeitseinsätze genauer zu besprechen.

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